Strassenmusiker Fanky Iza und Seelandfoto


Strassenmusiker Fanky Iza - Unterwegs mit Seelandfoto

Ich sass auf einer Bank auf dem Bahnhofplatz von Biel und wartete auf den Bus. "Noch 10 Minuten" dachte ich und begann, das Geschehen auf dem Platz zu beobachten.

Mein Blick schweifte von den Vertschaupeten, einem Werk von Schang Hutter, über den Bahnhofplatz zum Eingang in die Bahnhofshalle von Biel und wieder zurück.

"Noch 9 Minuten" dachte ich mir und dabei kam mir das grade vergangene Treffen mit drei anderen Fotografen in den Sinn. Ein bekanntes Gesicht näherte sich aus Richtung des nahen Mc Donald und zwei Strassenmusikanten spielten auf.

Mit seinem Stock in der Hand blieb Michael bei Fanky Iza an der Flöte und seinem musikalischen Freund mit der Panflöte stehen. Meine Interesse war nun definitiv geweckt und ich lies den Bus sausen, "in 15 Minuten fährt der nächste" schoss mir noch durch den Kopf.

Das Duett um Fanky Iza liess sich nicht aus der Ruhe bringen und sie spielten inbrünstig ihre Instrumente. Ob sie sich gestört fühlten, weiss ich nicht. Lustigerweise blieben nun die Leute, welche abgehetzt von der Arbeit kamen und nur noch nach Hause wollten, plötzlich stehen.

Hier am Bahnhof von Biel kann man eben immer was erleben und es lohnt sich immer wieder kurz inne zu halten.

Fanky Iza hat übrigens an der Universität in Ecuador studiert, was weiss ich leider nicht. Trotz dem, bekommt er hier nicht die Anerkennung welche er verdient und auch keinen entsprechenden Job. Dennoch bestreitet er seinen Lebensunterhalt frohem Mutes mit Musik und Unterhaltung.

Die Energie, welche Fanky in seine Musik steckst, ist bewundernswert und motiviert mich, meinen Weg weiter zu gehen.

Leider weiss ich über Dich lieber Mitmusikant gar nichts. Das nächste mal, wenn wir uns sehen, müssen wir uns auch mal kurz unterhalten.

Verzweifelt suche ich grade nach Worten, aber ich weiss einfach nichts über dich und das ist sehr schade.

Mit Michael habe ich letzten Sommer schon das eine oder andere Bier getrunken, wärend ich auf den Bus wartete. Dabei erzählte mir Michael so einige Anekdoten zum Geschehen in Biel und aus seinem Leben. Offen geht er auf jeden zu.

Letzten Mittwoch, haben wir spontan noch einige Fotos gemacht und dabei sind einige interessante Fotos entstanden. Leider müsst Ihr einige Wochen Geduld haben, bis ich sie zeigen kann, denn nächste Woche zeige ich Euch hier einige Bilder von Archäologischen Sondiergrabungen in Port.

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