Bei der Arbeit 1


Bei der Arbeit - Unterwegs mit Seelandfoto

Damit Bilder wie dieses vom neugierigen Schwan machen zu können, braucht es viel Zeit und Geduld.

Heute möchte ich Euch einige Bilder zeigen, welche mich bei der Arbeit zeigen.

Die Bilder sollen Euch einen Eindruck vermiteln, wie ich fotografiere. Meist freihändig und ohne Schnik Schnak, mitten drinnen im Geschehen und meist auch mit kurzer Brennweite. Hier hatte ich aber ein 75 bis 300mm Glas drauf von Minolta - wenn ich mich nicht irre.

Die nachfolgenden Bilder wurden von meiner Freundin Manuela gemacht und wurden bewust nicht bearbeitet. Nur eine Bierdose habe ich auf einem der Bilder retouchiert.

Ziemlich genau vor einem Jahr verbrachten wir zwei Tage an der Aare um den Frühling zu geniessen und zu fotografieren. Am Himmel zogen einige Wolkenfetzen vorbei und sorgten für ein schönes weiches Licht. Wärend meine Freundin sich um die Feuerstelle kümmerte, sorgte unsere Hündin durch heftiges Bellen dafür, dass keine vierbeinigen Störefriede in die Nähe kommen. Am Anfang waren die Schwäne und andere Wassertiere mir und meiner Kamera gegenüber noch sehr skeptisch.

Bei der Arbeit - Schwan 1

Die "alten Hasen" waren dennoch kaum aus der Ruhe zu bringen, sie begutachteten mich mit etwas Abstand und mit nach Brot fragendem Blick. Ein Halbstarker Schwan kam auf mich und den Stein auf dem ich sass zu und begann sich aufzuplustern. Mit hoch erhobenem Kopf näherte sich das junge Mänchen und spreizte seine mächtigen Flügel weit auf. Schritt für Schritt nähert sich der Kerl, aus meiner sitzenden Position befinden wir uns auf Augenhöhe. Nur einen Flügelschlag von einander entfernt.

Nun will es der Flegel wissen und beginnt mich an zu Fauchen und mit den Flügeln zu schlagen. Mir wird es langsam etwas mulmig im Gemüt und ich stehe lieber auf. Was soll ich tun? Dachte ich mir und tat es ihm gleich. Wie der Schwan zuvor, baute ich mich vor ihm auf, streckte meinen Hals und breitete meine Arme aus. Dies machte dem Jungschwan schon etwas Eindruck und nachdem ich ihn dann auch noch kurz angefaucht hatte, war ihm klar, hier nicht der Anführer zu sein. Er zog seinen Hals weider etwas ein und legte die Flügel am Körper an.

Ich hatte mir eine Position unter ihnen verdient, schien es mir und ich setzte mich wieder auf meinen Stein. Auch der Jungschwan blieb und erlaubte mir, ihn zu Fotogrfieren. Es folgten zwei herrliche Tage unter diesen majestätischen Tieren, mit genjalen Bildern. Das eine oder andere werde ich Euch später noch zeigen. Nach dem Shooting gab es etwas Brot zu Paniermehl zerrieben ins Wasser. Eine kleine Belohnung hatten sich die Tiere einfach verdient.

Bei der Arbeit - Schwan 4

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